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                                                         Peugeot

Peugeot war der bedeutenste französische Motorradhersteller, schon 1882 wurden Fahrräder
hergestellt und etwa ab 1898 auch motorisierte Zweiräder. Noch vor dem I. Weltkrieg entwickelte
sich Peugeot zu einem in ganz Europa erfolgreichen Unternehmen. Es wurden auch Einbaumotoren
an viele gerade englische Motorradhersteller wie z.B. Norton geliefert. 1906 baute man einen
V 2Zylinder mit ca. 7PS. Zur englische TT startete Peugeot bereits 1909 mit eigenen Rennmaschinen und errang unzählige Siege bei allen großen europäischen und sogar amerikanischen Rennen.
Vor dem I. Weltkrieg baute Peugeot schon Königswellen gesteuerte 4 Ventil Rennmotoren.
Im Jahre 1913 gründete Peugeot ein eigenes Rennteam und der rumänische Chefkonstrukteur
Jean Antoinescu konstruierte  im selben Jahr eine neue Generation von sensationellen Rennmotoren mit zwei nebeneinanderstehenden luftgekühlten Zylindern die 4 Ventile und 2 Nockenwellen pro Zylinder hatten.
1923 leisteten die Peugeot Rennmaschinen 28 PS bei 5200U/min und waren über 175 km/h schnell.
Die weiterentwickelten Werkszweizylinder waren bis 1927 die schnellsten Motoren ihre Klasse.
Im Jahre 1927 trennten sich bei Peugeot die Automobil und Motorradabteilung und der offizielle
Renneinsatz wurde aufgegeben.
Die Serienmodelle von Peugeot galten als äußerst robust und zuverlässig in den 20er Jahren erzielten 
sie hohe Verkaufszahlen. In den 50er Jahren war Peugeot größter Motorradhersteller Frankreichs
wobei sehr viele 49ccm und 124ccm Zweitakter hergestellt wurden.
Ab 1957 wurde der Motorradbau bei Peugeot aufgegeben es wurden dann nur noch Mofas und Roller gebaut.

     Werbeblatt des österreichischen Peugeot Importeurs

        

       

     österreichisches Peugeotprospekt 1931

 

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       Peugeotprospekt 1935 

                  

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